Steam Machine ab sofort vorbestellbar – Valve bringt leistungsstarken Gaming-PC ins Wohnzimmer

Steam Machine von Valve mit SteamOS

Die neue Steam Machine ist endlich da. Valve hat die Vorbestellungen für den kompakten Gaming-PC gestartet und möchte damit eine Alternative zu klassischen Konsolen wie der PlayStation 5 oder Xbox Series X bieten. Statt einer geschlossenen Konsole setzt Valve jedoch erneut auf die Offenheit des PCs und kombiniert leistungsstarke Hardware mit dem bekannten SteamOS.

Für mich persönlich ist die Steam Machine aktuell noch kein Pflichtkauf. Ich brauche ehrlich gesagt keine weitere „Konsole“ im Wohnzimmer. Richtig interessant wird das Ganze für mich erst, wenn die angekündigte Steam Frame-VR-Brille erscheint. Die Vorstellung, später flexibel und nahezu überall VR spielen zu können, ohne meinen Hauptrechner abbauen oder umstellen zu müssen, klingt dagegen ziemlich spannend.

Steam Machine erscheint in zwei Versionen

Valve bietet die neue Hardware in zwei unterschiedlichen Speichervarianten an:

  • Steam Machine 512 GB – 1.039 Euro
  • Steam Machine 2 TB – 1.359 Euro

Beide Modelle sind außerdem optional zusammen mit dem neuen Steam Controller erhältlich.

Technische Daten der Steam Machine

Unter der Haube steckt moderne Hardware, die genügend Leistung für aktuelle Spiele bieten soll:

  • Modifizierter AMD Zen 4 Prozessor mit 6 Kernen und 12 Threads
  • Modifizierte AMD RDNA-3-Grafikeinheit mit 28 Compute Units
  • 16 GB DDR5-Arbeitsspeicher
  • 8 GB GDDR6-Videospeicher
  • 512 GB oder 2 TB NVMe-SSD
  • microSD-Kartensteckplatz zur Speichererweiterung
  • WLAN 6E, Bluetooth 5.3 und Gigabit-LAN
  • SteamOS 3 als Betriebssystem

Valve verspricht zudem 4K-Gaming mit bis zu 60 FPS und dank der kompakten Bauweise mit nur rund 16 Zentimetern Kantenlänge findet die Steam Machine nahezu überall Platz.

Konsole oder Gaming-PC?

Valve selbst bezeichnet die Steam Machine nicht als klassische Konsole. Vielmehr handelt es sich um einen vollwertigen Gaming-PC für das Wohnzimmer. Nutzer können neben SteamOS sogar andere Betriebssysteme und Anwendungen installieren.

Besonders interessant ist außerdem die Möglichkeit, Spiele auf andere Geräte zu streamen. So lassen sich Inhalte beispielsweise auf das Steam Deck oder künftig auf die Steam Frame übertragen.

Meine Meinung zur Steam Machine

Ich freue mich grundsätzlich darüber, dass Valve die Hardware-Familie weiter ausbaut. Aktuell sehe ich für mich persönlich allerdings noch keinen Grund, direkt zuzuschlagen. Mein Gaming-PC erfüllt weiterhin seinen Zweck.

Sollte die Kombination aus Steam Machine und der kommenden Steam Frame-VR-Brille aber wirklich so gut funktionieren, wie Valve es verspricht, könnte sich das schnell ändern. Die Möglichkeit, VR deutlich flexibler zu nutzen, ohne den Hauptrechner ständig umzubauen, klingt für mich schon jetzt sehr verlockend.

Bis dahin werde ich die Entwicklung gespannt verfolgen und bin vor allem neugierig, wie sich die neue Hardware im Alltag und später bei VR-Anwendungen schlagen wird.

Was meint ihr zur neuen Steam Machine? Ist sie für euch eine interessante Alternative zu PlayStation und Xbox oder bleibt ihr lieber beim klassischen Gaming-PC?

Steam Machine im Test: Geniale Idee, bitterer Preis 😰

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